Zoe erreicht beim ÖAMTC-Crashtest fünf Sterne

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OTS0066 5 CI 0463 OCP0001 Di, 05.Mär 2013

Sicherheit/Technik/Verkehr/Crashtest/Konsumenten/Auto/ÖAMTC

Elektroauto Renault ZOE mit fünf Sternen im ÖAMTC-Crashtest (+ Foto, + Grafik, + Video)

Utl.: Verbesserungsbedarf bei Fußgängersicherheit und in anderen Teilbereichen =

Wien (OTS) - Beim aktuellen Euro NCAP-Crashtest hat der ÖAMTC wieder ein Elektroauto auf seine Verkehrssicherheit überprüft. Das erfreuliche Ergebnis: "Der Renault ZOE erreicht mit fünf Sternen die Top-Wertung", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. Überprüft wurden wie bei allen Crashtests die Sicherheit für Erwachsene, Kinder und Fußgänger sowie die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen.

Größtes Sorgenkind ist auch beim Elektrofahrzeug die Fußgängersicherheit. "Mit einer Wertung von 66 Prozent schafft der Renault ZOE gerade noch die 60-Prozent-Hürde, die für eine Gesamtwertung von fünf Sternen notwendig ist", hält der ÖAMTC-Cheftechniker fest. Die Problembereiche liegen hauptsächlich an den Seiten der Windschutzscheibe. Bei einem Aufprall an einer dieser Stellen kann ein Fußgänger lebensgefährliche Verletzungen erleiden. Auch an der Vorderkante und den Seiten der Motorhaube besteht erhöhte Verletzungsgefahr für Fußgänger.

Trotz des sehr guten Gesamtergebnisses sieht der ÖAMTC-Experte auch beim Insassenschutz noch Verbesserungsmöglichkeiten. "Beim Pfahltest wird ein Seitenaufprall gegen einen Baum oder Laternenmasten simuliert. Hier zeigt die Auswertung stark erhöhte Belastungen im Brustbereich", schildert Lang. "Auch beim Heckaufprall gab es leicht erhöhte Werte im Hals- und Nackenbereich."

Zwtl.: Fahrerassistenzsysteme und Kindersicherheit überzeugen

Die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen ist beim Renault ZOE hingegen überzeugend. "Das Fahrzeug ist serienmäßig mit ESP ausgestattet. Auch ein Seatbelt Reminder für die vorderen und hinteren Sitze ist Standard", erklärt der ÖAMTC-Cheftechniker.

Ähnlich gut ist die Kindersicherheit des Elektroautos. Egal, ob Frontal-, Seiten- oder Heckaufprall - Kinder sitzen im Renault ZOE sehr sicher. "Auch der Einbau ausgewählter Kindersitze verlief großteils problemlos. Lediglich ein Kindersitz konnte nicht richtig installiert werden", so der ÖAMTC-Experte. Ebenfalls sehr gut: Der Airbag auf der Beifahrerseite kann deaktiviert werden, um einen nach rückwärts gewandten Kindersitz auf dem Beifahrersitz zu benutzen. "Ob der Beifahrer-Airbag aktiviert oder deaktiviert ist, wird dem Fahrer deutlich angezeigt", berichtet Lang.

Zwtl.: Das waren die bisherigen E-Autos im ÖAMTC-Crashtest

  • Mitsubishi i-MiEV/Citroen C-Zero: Das erste als reines Elektroauto in Großserie produzierte Fahrzeug erreichte beim ÖAMTC-Crashtest Anfang 2011 vier Sterne.
  • Renault Fluence ZE: Das Mittelklasse-Fahrzeug erreichte beim ÖAMTC-Crashtest im Jänner 2011 vier Sterne.
  • Nissan Leaf: Dieses Fahrzeug erreichte beim Crashtest im Mai 2011 als erstes Elektroauto die Fünf-Sterne-Wertung.
  • Opel Ampera: Der Ampera ist zwar kein reines Elektroauto, sondern ein Fahrzeug mit Benzinmotor als Range Extender. Beim ÖAMTC-Crashtest im August 2011 erreichte der Ampera fünf Sterne.
  • VW up!: Der VW up! wurde beim ÖAMTC-Crashtest im November 2011 im Dienste der Sicherheit zu Schrott gefahren. Das Ergebnis: fünf Sterne.

Aviso an die Redaktionen: Informationen zu allen getesteten Fahrzeugen und weitere Tests des ÖAMTC findet man unter www.oeamtc.at/tests. Fotos und eine Grafik zu dieser Aussendung sind unter www.oeamtc.at/presse abrufbar. Videomaterial ist auf Anfrage über die ÖAMTC-Kommunikation erhältlich.

  Rückfragehinweis:
  ÖAMTC-Kommunikation
  Stefan Tschernutter
  Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
  mailto:kommunikation@oeamtc.at
  http://www.oeamtc.at


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051003 Mär 13

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