Zeitungen: E-Auto als Ladenhüter

Aus Elektrotrieb

Wechseln zu: Navigation, Suche

In den jüngsten Ausgaben deutscher Tageszeitungen wird über die eher lahmen Verkaufszahlen der E-Autos geschrieben. Es werden Förderungen für den Kauf gefordert, Subventionen für die Autoindustrie moniert und auf die Politik geschimpft.

Dabei wäre es so einfach: Die Technik der E-Autos gibt es schon seit mehr als 100 Jahren. In den E-Autos der PSA-Fahrzeuge, die von 1995 bis 2003 gebaut wurden, ist z.B. die Technik des Mondautos, das Jahrzehnte vorher in den Weltraum reiste, verbaut.

Auch die neue Generation hat hier nicht viel zu bieten. Im Gegenteil, die Taktung beim Laden wurde so reduziert, dass man jetzt acht statt vier Stunden für eine Vollladung braucht. Will man kürzer laden, braucht es eine eigene Tankstation, was dem Endverbraucher sowieso suggeriert wird. Die Preise sind auch nicht gefallen und dass, obwohl die Autoindustrie EU-Forschungsgelder lukriert und Förderungen eingefordert werden. Außerdem wurde in der neuen Generation viel elektrischer "Schnick-schnack" verbaut: Eine elektrische Heizung ist nicht nötig, weil es ja Standheizungen gibt. Und Klimaanlagen benötigen auch viel zu viel Strom und knapsen an der Reichweite.

Persönliche Werkzeuge