VCÖ kritisiert schlechte Infrastruktru

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VCÖ: Österreichs Infrastrukturen sind auf Elektro-Mobilität schlecht vorbereitet - 17.02.2012 Ausgabe 2012-32

Der Rohölpreis hat diese Woche die 120 US-Dollar-Grenze durchbrochen. Eine aktuelle VCÖ-Studie zeigt, dass aufgrund der steigenden Ölpreise die Elektro-Mobilität in Österreich in den kommenden Jahren deutlich zunehmen wird. Damit der Übergang vom Erdöl ins E-Mobilitätszeitalter reibungslos funktioniert, ist schon heute ein verstärkter Ausbau der Infrastruktur für Elektro-Mobilität nötig.

Österreichs Infrastrukturen sind auf die Elektro-Mobilität schlecht vorbereitet. „Die Elektro-Mobilität wird bei den heutigen Infrastruktur-Entscheidungen viel zu wenig berücksichtigt. Dabei werden heute errichtete Verkehrsinfrastrukturen oder Wohn- und Bürogebäude auch in 30, 40 Jahren noch genutzt. In einer Zeit also, in der ein großer Teil unserer Mobilität mit Strom statt mit Erdöl angetrieben wird“, stellt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen fest.

Die derzeit am meisten verbreiteten Elektro-Fahrzeuge sind in Österreich Elektro-Fahrräder. Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden in Österreich rund 60.000 Elektro-Fahrräder verkauft. Im Vergleich dazu: Es gibt derzeit rund 3.000 Elektro-Mopeds und 800 batterie-elektrisch betriebene Autos. Der VCÖ weist darauf hin, dass E-Fahrräder sichere und überdachte Abstellanlagen benötigen, da sie teurer sind und Nässe die Lebensdauer der Batterien beeinträchtigt. „Vor allem bei Bahnhöfen, Einkaufsstraßen und Freizeiteinrichtungen besteht ein Mangel an Parkplätzen, die für Elektro-Fahrräder geeignet sind“, so VCÖ-Expertin Rasmussen.

Weitere Infos: http://www.vcoe.at/de/presse/aussendungen-archiv/details/items/Ausgabe2012-32