USA: E-Autos werden billiger

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In der jüngsten Ausgabe des deutschen Handelsblattes wird über die US-Firmen General Motors und Daimler berichtet, die, um den Markt anzukurbeln, ihre E-Autos nun billiger anbieten wollen:

Die Opel-Mutter General Motors hat den Preis für den Chevrolet Volt um 4.300 Dollar auf 35.000 Dollar gesenkt. Auch Daimler setzt bei den Leasingraten für den Smart den Rotstift an und kürzt den Preis um dreißig Prozent.

In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden in den USA nur knapp 49.000 Autos mit Elektromotor beziehungsweise einem kombinierten Antrieb aus Elektro- und Verbrennungsmaschine ausgeliefert. Das sind nur 0,5 Prozent der insgesamt in diesem Zeitraum verkauften 9,1 Millionen Neuwagen. GM setzte seit Jahresbeginn 11.600 Exemplare seines E-Autos Volt ab, Smart schlug lediglich 173 elektrische Modelle des Zweisitzers los.

Zu Beginn dieses Jahres hatte bereits Nissan die Verkaufspreise für sein Elektroauto Leaf um 6 000 Dollar auf knapp unter 30.000 Dollar gesenkt. Marktführer bei Elektroautos in den USA ist die Edelmarke Tesla :Die Preise für das bei Hollywood-Schauspielern beliebte Modell Sbeginnen bei 71.000 Dollar.

Die schleppende Marktentwicklung in den USA wird in Deutschland vor allem von BMW aufmerksam verfolgt. Die Münchener haben vergangene Woche ihr Elektroauto "i3" vorgestellt. Der Wagen soll ab November für knapp 35.000 Euro in den Handel kommen. Das ist preiswerter als zunächst angenommen, hieß es weiter.

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