Staatspreis Mobilität verliehen

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OTS0093 5 WI 0618 NVM0001 CI Fr, 13.Sep 2013

Wirtschaft und Finanzen/Regierung/Bures/Verkehr/Staatspreis

Bures verleiht Staatpreis Mobilität an Magna Steyr, Siemens Österreich, Wiener Linien und BikeLine

Utl.: "Herausragende Innovationen für Österreichs Zukunft" - Fotos und Videos von Event, Projekten und Preisträgern auf www.bmvit.gv.at =

Wien (OTS/BMVIT) - Der Staatspreis Mobilität ist als höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) nicht nur eine Leistungsschau des Innovationsstandorts Österreich, sondern bietet auch einen Blick in die Zukunft der Mobilität. Verkehrsministerin Doris Bures hat am Donnerstag Abend den Staatspreis verliehen. In vier Kategorien wurde der Staatspreis vergeben. Die stolzen Gewinner: Magna Steyr Fahrzeugtechnik für einen Kleinwagen in Ultraleichtbauweise (Kategorie "Forschen und entwickeln"), Siemens Österreich für die neue Metro-Plattform Inspiro (Kategorie "Beschäftigung sichern"), die Wiener Linien für ihren batterieelektrischen Bus für emissionsfreien innerstädtischen Verkehr (Kategorie "Planen, bauen und betreiben") und der Verein Bikeline für das Projekt "Gemeinsam mit dem Rad zur Schule" (Kategorie "Bewusstsein schaffen"). ****

"Der Staatspreis 2013 zeigt einmal mehr, wie leistungsfähig und innovativ die österreichischen Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen sind: Eine Rekordanzahl an Einreichungen unterstreicht die Stärke des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Österreich - und darauf können wir zurecht stolz sein", betonte Bundesministerin Doris Bures anlässlich der feierlichen Verleihung im Palais Ferstel. "Angewandte Innovationen verbessern die Lebensqualität, stärken den Wirtschaftsstandort und schaffen Arbeitsplätze. Die heutigen PreisträgerInnen können dazu einen wichtigen Beitrag liefern", so die Ministerin.

Aus über 93 Projekten wurden die PreisträgerInnen von einer internationalen Fachjury ausgewählt. Der Staatspreis Mobilität zeichnet nicht nur technologische Innovationen aus, sondern auch soziale und organisatorische Neuerungen. Prämiert werden innovative Konzepte, Produkte und Maßnahmen, die neue Wege für eine zielgerichtete Einführung moderner Mobilitätslösungen aufzeigen.

Die vier prämierten Projekte

In der Kategorie "Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen." wurde das Projekt CULT (Cars' UltraLight Technologies) von MAGNA STEYR Fahrzeugtechnik AG & Co KG, ausgezeichnet. CULT ist ein Kleinwagen, der eine revolutionäre Bauweise, einen neuartigen Erdgasmotor, ultraleichte Konstruktion und innovative Werkstoffe miteinander vereint. Damit ist er eine Komplettlösung, um den CO2-Verbrauch im Straßenverkehr einzudämmen.

Für das Projekt Inspiro - Innovative Plattform für die Metro Warschau erhielt die Siemens AG Österreich die Auszeichnung in der Kategorie "Beschäftigung sichern. Wirtschaft stärken." Inspiro ist eine innovative Plattform für die Metro Warschau, ein modulares Konzept für den Einsatz in Städten mit dem Schwerpunkt auf Energieeffizienz und Fahrgastkomfort. Durch ein neuartiges Innenraumkonzept können die Züge flexibel an die unterschiedlichen Kundenanforderungen angepasst werden. Mit dem Projekt hat Siemens 1.200 hochwertige und spezialisierte Arbeitsplätze in Österreich aufgebaut.

Die Wiener Linien erhielten den Staatspreis Mobilität 2013 in der Kategorie "Planen. Bauen. Betreiben." für ihr Projekt Nullemissionsbusse für die Wiener Innenstadt. Dieser E-Midibus ist für den Verkehr in historischen Altstädten hervorragend geeignet, kann mit nur einer Batterie eine tägliche Fahrstrecke von 150 Kilometern zurücklegen und zeigt so, welches Potenzial in Elektromobilität steckt.

In der Kategorie "Bewusstsein schaffen. Ausbilden." machte BIKEline das Rennen. Ziel der Aktion ist es, Kinder für umweltfreundliche und sichere Fortbewegung zu begeistern. Ausgehend von einer lokalen Initiative an der Ökologiehauptschule in Kaindorf konnte BIKEline ein Streckennetz mit 34 Schulen in sieben Bundesländern aufbauen.

Die stolzen PreisträgerInnen konnten die "Jeanne" in Empfang nehmen, eine vom Künstler Lukas Troberg entworfene Trophäe. Sie verkörpert die Dame, jene Figur im Schach mit dem höchsten Grad an Mobilität.

Daten und Fakten zum Staatspreis Mobilität 2013

Der Staatspreis Mobilität wird alle zwei Jahre verliehen. 2013 gab es einen Einreichrekord, insgesamt wurden 93 Projekte eingereicht, davon

  • 48 in der Kategorie Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen.
  • 9 in der Kategorie Beschäftigung sichern. Wirtschaft stärken
  • 16 in der Kategorie Planen. Bauen. Betreiben.
  • 20 in der Kategorie Bewusstsein schaffen. Ausbilden.

Service: Bilder vom Event, von den GewinnerInnen und Projekten sowie Videomaterial zum Staatspreis Mobilität 2013 finden Sie auf der bmvit-Website unter www.bmvit.gv.at.

(Schluss)


  Rückfragehinweis:
  Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
  Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
  mailto:marianne.lackner@bmvit.gv.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47/aom

      • OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

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