Skoda Octavia Green E Line

Aus Elektrotrieb

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Der wie ein Töff summt

Jetzt experimentiert auch Skoda mit Elektro-Autos: Wir fuhren den Octavia Green E Line einer ersten Kleinstserie.

Von Timothy Pfannkuchen | Aktualisiert um 10:09 | 15.01.2012 Der beliebteste Kombi der Schweiz ist er längst, der Skoda Octavia: Auch letztes Jahr landete er auf Rang 2 der meistverkauften Autos. Nun startet die tschechische VW-Tochter mit dem Octavia Combi Green-E-Line gar ins Elektrozeitalter.

«In Grossserie geht er so nicht», dämpft Skoda-Entwicklungschef Eckhard Scholz vor der Testfahrt unsere Hoffnungen. Der Hauptgrund: Die teuren Akkus. «Ein Skoda muss preisgünstig sein», betont Scholz. Stattdessen soll 2014 der kleine Citigo als erster Stromer kommen. Wozu also zehn Octavia Green E Line für den Feldversuch? Scholz’ Antwort: «Er ist der typische Skoda, hat Platz für die Batterien und hilft uns, Erfahrungen zu sammeln.»

Schade eigentlich – denn der E-Kombi fährt, als sei er morgen zu kaufen. Entfaltet der 116 PS starke E-Motor 270 Nm ab 1/min, geht der brave Familienfreund gefühlt ab wie ein Sportcoupé. «Ssst» summt er in 12 s auf 100 und bis 135 km/h (begrenzt).

Enorm elastisch, spontan und flüsterleise – cool. Seltsam nur: Bis Tempo 40 tönt er wie ein weit entfernter Töff; der künstliche Sound soll vermeiden, dass Fussgänger den E-Skoda überhören. Pfiffig: Es gibt drei Fahrmodi (normal, Eco oder beste Reichweite). Und je nach Strassenneigung variiert das Auto das Bremsmoment, um bergab Strom zu generieren – oder man wählt die drei Stufen via Lenkradpaddel manuell an. Eine feine Sache.

Aber eben: Noch kostet allein der Akku so viel wie heute ein ganzer Octavia – und nach 100 bis 150 km ist er leer. Bis 2014 muss der grössere Fahrspass also preislich klar kleiner werden.

Weitere Infos und Fotos: http://www.blick.ch/auto/neuheiten/der-wie-ein-toeff-summt-191944

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