Schüler testen Elektromobilität

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OTS0146 5 CI 0568 OCP0001 Mo, 15.Apr 2013

Verkehrsinfo/Elektromobilität/Elektrofahrzeug/Umwelt/ÖAMTC

Green Racing - Schüler testen Elektromobilität im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf (+Foto)

Utl.: Jugendliche fordern Infrastruktur für Elektromobilität =

Wien (OTS) - Schüler der HTL Rennweg haben heute im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum in einem Pressegespräch mit Experten zum Thema Elektromobilität Stellung genommen. Ziel des Schulprojekts der Maturaklasse war es, Elektroautos zu testen und sie auf Alltagstauglichkeit zu prüfen. Das Ergebnis der Tests fordert die Politik heraus: Die Jugendlichen gaben den Elektroautos Bestnoten, bemängelten aber die fehlende Infrastruktur, die einen Einsatz im Alltag unmöglich macht.

"Der ÖAMTC fördert die Auseinandersetzung mit allen Formen der Mobilität. Es ist wichtig, dass wir uns damit auseinandersetzen, welche Bedeutung individuelle Mobilität in der Zukunft und für junge Menschen hat. Sie werden in den kommenden Jahren die mobile Welt gestalten", erklärte ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold im Rahmen des Pressegesprächs.

Die Tests der Fahrzeuge erfolgten hauptsächlich in der Karwoche, bei sehr winterlichen Fahrverhältnissen. Getestet wurden ein Mitsubishi i-MiEV, ein Nissan Leaf, ein Chevrolet Volt, ein Citroen C-Zero sowie ein Opel Ampera. Mit diesen Fahrzeugen konnte jede Fahrzeugklasse abgedeckt werden - Kleinwagen, Mittelklasse und Luxuslimousine. Gefahren wurde bei allen möglichen Verkehrslagen - Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn, etc. - sowohl bei Regen, bei Schneefall als auch bei trockenen Verhältnissen.

Zwtl.: Elektrofahrzeuge bekommen Bestnoten bei Tests

Die getesteten Elektrofahrzeuge sind bei den jugendlichen Testern sehr gut angekommen. "Sie können sportlich gefahren werden und durch ihr futuristisches Design sticht man aus der Masse sehr leicht heraus. Auch die Serienausstattung lässt bei den meisten getesteten Autos nichts zu wünschen übrig. Das einzige Hindernis, um sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen, ist leider der noch immer sehr hohe Preis im Verhältnis zu Fahrzeugen der gleichen Klasse mit Verbrennungsmotor", erklärte Daniel Marik, der von Seiten der Schüler für die Projektleitung zuständig war. Dadurch kommt ein Elektrofahrzeug als erstes Auto für die Meisten eher nicht in Frage.

Zwtl.: Fehlende Infrastruktur - Initiative von Seiten Politik gefordert

Das Problem, mit dem man sich als Fahrer von Elektroautos auseinandersetzen muss, ist die geringe Reichweite. Vor allem bei winterlichen Fahrverhältnissen ist es fast unmöglich, die angegebene Reichweite des Herstellers wirklich zu erreichen - die Klimaanlage tut dann ihres, um der Batterie den Rest zu geben. Bei "normalen" Wetterbedingungen konnte die Reichweite locker eingehalten werden. "Das Angenehme ist, dass die Fahrzeuge, je nachdem, welche Stromverbraucher aktiviert sind, die Reichweite sofort am Display neu berechnen und anzeigen", so Marik.

Die momentan vorhandene Infrastruktur an Elektrotankstellen ist in Wien mehr als mangelhaft. Elektrotankstellen zu finden ist eine Herausforderung, die Tankstellen passend zum Ladestand der Batterie rasch zu finden, noch mehr.

Fazit: Die Automobilhersteller haben ihre Arbeit soweit sehr gut erledigt, jetzt ist die Politik gefordert, die notwendige Infrastruktur bereit zu stellen - durch Förderungen, eigene Initiativen und bauliche Maßnahmen.

Zwtl.: Green Racing - weitere Aktivitäten geplant

Mit dem Projekt ist es bei den Schülern nicht getan - sie planen, die Veranstaltung im nächsten Jahr zu einem Event für Elektromobilität auszubauen.

Zwtl.: Schulschwerpunkt Projektmanagement

Projektmanagement ist an der HTL Rennweg, in der es die Abteilungen Informationstechnologie und Mechatronik gibt, ein Schwerpunktthema. Im Zuge des Projektunterrichts führen die Schülerinnen und Schüler nach internationalen Richtlinien reale Projekte in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft durch. Die Schülerinnen und Schüler haben unter anderem die Möglichkeit, bei der PROJEKT MANAGEMENT AUSTRIA (pma) zu einer international anerkannten Projektmanagement Zertifizierung anzutreten.

Nähere Infos findet man online unter www.greenracing.at.

Aviso an die Redaktionen: Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.


  Rückfragehinweis:
  ÖAMTC-Kommunikation
  Dagmar Halwachs
  Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
  mailto:kommunikation@oeamtc.at
  http://www.oeamtc.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/250/aom

      • OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

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