Oberösterreichische Nachrichten: Schrittweise CO2-Verschärfung bis 2020

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In der jüngsten Ausgabe der Oberösterreichischen Nachrichten wird über eine schrittweise Verschärfung der CO2-Regelung bis 2020 der EU berichtet.

"Europas Autohersteller ab 2020 strengere Grenzwerte für CO2-Emissionen einhalten müssen. Im Durchschnitt sollen nur noch 95 Gramm pro Kilometer erlaubt sein. Dieser Wert ist die Obergrenze für alle in der EU verkauften Neuwagen. Manche Fahrzeuge dürfen auch künftig mehr CO2 ausstoßen. Abhängig vom jeweiligen Fahrzeuggewicht gibt die EU den einzelnen Herstellern unterschiedliche Werte vor. Um die Verbreitung von Elektroautos zu fördern, sollen diese in der CO2-Bilanz einer Herstellerflotte angerechnet werden dürfen. Jedes E-Auto soll mit dem Faktor 1,3 gezählt werden. Die Autoindustrie will, dass dieser Faktor auf 2,5 erhöht wird.

Flottenschnitt: Das schon für 2015 festgesetzte CO2-Ziel von 130 g/km wird bereits von einigen Herstellern erreicht: Fiat (119,4 Gramm), Toyota (126,8) und Peugeot-Citroen (127,4). Nahe dran sind Renault (131,4), Suzuki (131,6) und Ford (132,2). Bei den deutschen Herstellern führt VW (137,3) vor BMW (144,8) und Daimler (155,5). Opel ist in der Wertung GM zugerechnet (135,4 Gramm) Stand der Werte: 2011.

Österreich: Bei uns liegt der durchschnittliche CO2-Ausstoß der verkauften Neuwagen derzeit bei 136 Gramm, in der EU bei 140,4", heißt es in dem Bericht.

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