Motorensymposium: Das Ziel heißt nachhaltige Mobilität

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OTS0131 5 WI 0317 KFZ0002 Do, 25.Apr 2013

Transport/Technologie/Forschung/Energiequellen

Das Ziel heißt nachhaltige Mobilität

Utl.: 34. Internationales Wiener Motorensymposium wurde eröffnet =

Wien (OTS) - "Unser Ziel, nachhaltige Mobilität sicher zu stellen, werden wir auch in Zukunft erreichen, dabei setzen wir weniger auf revolutionäre Prozesse als auf Evolution, langjährige Entwicklungsprozesse", erklärte Donnerstag Vormittag Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) bei der Eröffnung des Internationalen Wiener Motorensymposiums.

Der Verbrennungsmotor habe sich "als ungeheuer anpassungsfähig" an die neuen Anforderungen einer nachhaltigen Mobilität erwiesen. Die von den Motorenentwicklern erzielten Fortschritte seien auch heute noch von Modellreihe zu Modellreihe groß. Jede neue Motorengeneration bringe eine Verbesserung von 15 bis 25 Prozent, was Wirtschaftlichkeit, Verbrauch, Abgasverhalten und Leistung betrifft, betonte der Motorenexperte Prof. Lenz, Vorsitzender und Organisator des Internationalen Wiener Motorensymposiums, der weltgrößten derartigen Veranstaltung.

"Wir stehen aber auch vor großen Erwartungshaltungen an neue Antriebskonzepte wie die reine Elektromobilität. Der allgemeine Elektro-Hype ist vorbei, durch sachliche Berichterstattung ersetzt. Aber es gibt Widersprüche: Starke Aktivitäten zur Einführung von E-Mobilen auf der einen Seite, Rückzug von geplanten Modellen auf der anderen Seite", konstatierte der Experte.

Zwtl.: Toyota: Öl wird noch für Dekaden Hauptquelle der Kraftstoffe sein

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors bleibt auch für den Hybrid-Pionier Toyota eine wichtige Herausforderung. Toshiaki Tanaka, Leiter der Antriebsstrang-Vorentwicklung von Toyota, wies in seinem Eröffnungsvortrag darauf hin, dass durch den vermehrten Einsatz alternativer Kraftstoffe Autohersteller gezwungen seien, Entwicklungen in verschiedene Richtungen zu betreiben. Dennoch werde Öl auch in den nächsten Dekaden Hauptquelle der Kraftstoffe bleiben, so Toshiaki Tanaka.

Hybridtechnologie und auch Plug-in-Hybride werden aus der Sicht von Toyota zur Reduktion des Gesamtölverbrauchs beitragen, dazu sei auch Stromerzeugung mit geringem CO2-Ausstoß und die Entwicklung von Batterien mit höherer Energiedichte erforderlich. Toshiaki Tanaka sprach sich auch für eine globale Koordination von Kraftstoffqualitäten aus, um Luftqualität lokal und global verbessern zu können.


  Rückfragehinweis:
  ÖSTERREICHISCHER VEREIN FÜR KRAFTFAHRZEUGTECHNIK (ÖVK)
  Leo Musil
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