Mitterlehner zeichnet mit Staatspreis aus

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OTS0024 5 WI 0873 MWA0001 II Do, 14.Mär 2013

Unternehmen/Innovation/Staatspreis/Mitterlehner

Mitterlehner zeichnet Infineon Technologies Austria mit Staatspreis Innovation 2013 aus - BILD

Utl.: Wirtschaftsminister würdigt Projekt "Power300" mit höchster staatlicher Auszeichnung für innovative Unternehmen - Sonderpreise ECONOVIUS und VERENA vergeben =

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat am Mittwochabend den Staatspreis Innovation 2013 an die Infineon Technologies Austria AG verliehen. "Erfolge in Forschung und Entwicklung sind im weltweiten Standortwettbewerb wichtiger denn je für Österreich. Gerade weil wir bei den Löhnen nicht mit Asien konkurrieren können und wollen, müssen wir zum Innovations- und Technologieführer werden", sagte Mitterlehner bei der Verleihung der höchsten staatlichen Auszeichnung für innovative Unternehmen in der Aula der Wissenschaften in Wien. "Der starke Fokus auf Forschung, Innovation und Technologie trägt entscheidend dazu bei, dass Österreich heuer das zwölfte Jahr in Folge stärker wachsen wird als die Eurozone und bei der Beschäftigung zu den besten Ländern Europas zählt", so Mitterlehner.

Infineon mit Sitz in Villach erhielt den Staatspreis für die weltweit erste Produktion von Leistungshalbleitern auf Dünnwafern mit erstmals Durchmessern von 300mm, was die Energieeffizienz wesentlich erhöht. "Das sind genau die Technologiefortschritte, die wir brauchen, um bei der Energieeffizienz Anspruch und Wirklichkeit miteinander zu verbinden", sagte Mitterlehner. Dem neuen Staatspreis-Träger ist im besonders stark umkämpften Markt der Leistungselektronik eine spektakuläre Innovation gelungen, mit der die Produktivität um bis zu 30 Prozent gesteigert werden kann. Leistungshalbleiter spielen in der Mikro- und Nanoelektronik in allen Bereichen unserer Gegenwart und Zukunft eine wichtige Rolle. Das Einsatzgebiet reicht von Server- und PC-Schaltnetzteilen über Waschmaschinen bis hin zu Lokomotiven und Elektroautos. Entwicklung und Produktion der Technologie erfolgen in einer neuen Halle am Standort Villach. "Wer mutige Ideen umsetzt, wird vom Markt belohnt", betonte Sabine Herlitschka, F&E- Technik-und Innovations-Vorstand von Infineon.

Insgesamt bewarben sich 592 Unternehmen um den Staatspreis Innovation 2013, der im Auftrag des Wirtschaftsministeriums von der Austria Wirtschaftsservice (aws) organisiert und zum 33. Mal vergeben wurde. "Unser Staatspreis ist ein Gütesiegel für die Unternehmen und soll das öffentliche Bewusstsein für die Vorteile von Forschung und Entwicklung schärfen. Innovationsaktive Unternehmen sind krisenfester, wachsen schneller und schaffen mehr qualifizierte Arbeitsplätze", so Mitterlehner.

Zwtl.: Nominierungen für den Staatspreis

Mit einer Nominierung für den Staatspreis zeichnete Mitterlehner die folgenden Unternehmen aus: die Anagnostics Bioanalysis GmbH aus St. Valentin in Niederösterreich für eine integrierte Sepsisdiagnostik, die AVL List GmbH aus Graz für einen hocheffizienten, schadstoffarmen mobilen Brennstoffzellen-Stromgenerator, die DELTA BLOC International GmbH aus Sollenau (NÖ) für den "DELTABLOC(R) Absorption Link", einen innovativen Bestandteil eines Fahrzeug-Rückhaltesystems, die MAG Maschinen- und Apparatebau AG aus dem steirischen Deutschlandsberg für das Projekt "MOZART ZERO", eine revolutionären Lackdrahtmaschine mit Null-Energie-Ofen, sowie die Plansee SE aus Reutte in Tirol für die Entwicklung von Interkonnektoren für Brennstoffzellen.

Zwtl: Sonderpreis ECONOVIUS 2013 an IM POLYMER

Im Rahmen der Staatspreis-Gala wurde auch der Sonderpreis ECONOVIUS der Wirtschaftskammer Österreich an ein KMU verliehen, das sich durch besonders innovative Leistungen ausgezeichnet hat. Der ECONOVIUS 2013 ging an die IM POLYMER GmbH aus Leoben und wurde von WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz überreicht. "Alle nominierten Unternehmen haben hervorragende Innovationen ausgearbeitet und zeigen damit, wie kreativ und umsetzungsstark heimische KMU sein können. Gerade in konjunkturell herausfordernden Zeiten sind aber zusätzliche Impulse der öffentlichen Hand notwendig, damit unsere KMU weiterhin aktiv den Innovationsstandort Österreich gestalten und mit ihren Produkten punkten können. Das Gewinnerunternehmen zeigt dabei sehr deutlich die Wirkung der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft. IM Polymer ist ein Spin-off aus dem Kompetenzzentrum Polymer Competence Center Leoben (PCCL) des COMET-Programmes und der Montanuniversität. Eines zeigt sich sehr deutlich: Österreich braucht mehr solcher innovativen Unternehmen, denn sie steigern unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit enorm", betonte Schultz.

Für den ECONOVIUS waren folgende weitere Unternehmen nominiert: die AFreeze GmbH aus Innsbruck, die IH-Tech Sondermaschinenbau und Instandhaltung GmbH aus Behamberg, die Lithoz GmbH aus Wien und die PowerUnits Leistungselektronik GmbH aus Lustenau.

Sonderpreis VERENA prämiert Energie-Innovationen

Der von VERBUND gestiftete Sonderpreis VERENA (VERBUND E-Novation Award) wurde heuer zum zweiten Mal im Rahmen der Staatspreis-Veranstaltung vergeben. Mit dem VERENA werden Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, erneuerbare Energien und E-Mobilität innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben.

Den diesjährigen VERENA erhielt das Vorarlberger Unternehmen THIEN eDrives GmbH und sein Kooperationspartner FH Vorarlberg für das Projekt "EC - Motor". Übergeben wurde der Preis von VERBUND-Vorstandsmitglied Ulrike Baumgartner-Gabitzer. In Zusammenarbeit mit der FH Vorarlberg ist es THIEN eDrives gelungen, kundenspezifische Motoren mit höchster Energieeffizienz und Leistungsdichte zu entwickeln. Der Anwendungsbereich der neuen Motoren reicht von der Elektromobilität bis zu Werkzeugmaschinen, Lüfter, Pumpen, Textil- und Papiermaschinen. "Energieeffizienz ist ein zentrales Element auf dem Weg zur Energiewende. In Kombination mit Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und zukunftsweisenden Lösungen durch die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bringt dies Vorteile für alle Marktteilnehmer. Wir freuen uns über die große Zahl hervorragender Projekte", so Baumgartner-Gabitzer. Für den VERENA-Preis waren folgende weitere Unternehmen nominiert: EcoCan GmbH aus Leoben und Heliovis AG aus Wr. Neudorf.

Zwtl: Bilder zur Staatspreis-Verleihung

Die besten Bilder von der Staatspreis-Verleihung finden Sie im AOM/Original Bild Service sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at. Detail-Informationen zu allen Projekten gibt es in der ausführlichen Staatspreis-Broschüre, die auf www.staatspreis.at sowie auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums (www.bmwfj.gv.at) zum Download bereit steht.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/3846

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at


  Rückfragehinweis:
  Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
  Mag. Volker Hollenstein
  Stv. Pressesprecher des Bundesministers
  Tel.: +43 1 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
  mailto:volker.hollenstein@bmwfj.gv.at
  www.bmwfj.gv.at


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