Mit E-Autos und "Autofasten" verschreibt sich die Kirche dem Ökotrend

Aus Elektrotrieb

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In der jüngsen Ausgabe der Wiener Zeitung wird über die Erzdiözese Wien berichtet, die nun den Umweltpreis an das Franziskanerkloster Maria Enzersdorf und die Pfarre Großriedenthal vergeben hat.

Besonders auf Nachhaltigkeit wird nun in der Kirche Wert gelegt: Regionale Produkte auf Pfarrfesten oder kein Durchheizen der Pfarren mehr, wenn sie nur einmal pro Woche besucht wird.

Das Kloster in Maria Enzersdorf hat eine eigene Solar- und PV-Anlage, die Mauern sind wärmeisoliert und zur Bewässerung des Gartens, zum Waschen und Duschen sowie für die WC-Anlagen wird der hauseigene Brunnen genutzt. Und seit August wird das Elektroauto, ein Renault Kangoo, genutzt.

Auch die Pfarre Großriedenthal verwendet z.B. bei Pfarrfesten kein Einweggeschirr mehr. Fair Trade-Ware oder regionale Produkte werden bevorzugt. Die Öl- wurde durch eine Hackschnitzelheizung ersetzt.

Auch auf der Homepage der Erzdiözese wird der päpstlichen Auftrag zur Schöpfungsverantwortung ernst genommen und zur Biojause aufgerufen, für Wärmedämmung geworben, gegen Atomkraft mobil gemacht und zum "Autofasten" aufgerufen. Dies alles "im biblischen Auftrag", heißt es.

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