Günstiger unterwegs mit Sonne & Strom - Kärnten macht es möglich

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OTS0153 5 WI 0463 NEF0008 CI Do, 21.Feb 2013

Energie/Auto/Technologie/Umwelt/Alternativen/Strom/Kärnten

Günstiger unterwegs mit Sonne & Strom - Kärnten macht es möglich - BILD

Utl.: Förderinitiative des Landes soll mehr e-Autos und ein Bürgerkraftwerk bringen =

Wien (OTS) - Ein attraktives Förderkonzept für Elektrofahrzeuge wurde diese Woche von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der Abteilung Umweltschutz der Landeshauptstadt Klagenfurt und Lebensland Kärnten vorgestellt. Durch das "Public Private Partnership (PPP)-Modell" wird Kärntnern und Kärntnerinnen die kostengünstige Anschaffung von Elektrofahrzeugen ermöglicht. Voraussetzung um die Förderung zu erhalten, ist die Beteiligung am Photovoltaik-Bürgerkraftwerk Klagenfurt-Viktring oder die Errichtung einer PV-Einzelanlage am eigenen Hausdach. So produziert jeder Fördernehmer die benötigte Ökostrommenge für sein E-Fahrzeug durch die Energie der Sonne und das kostenlos.

Im ersten Schritt können 66 Elektrofahrzeuge über dieses Pilotprojekt von Projektteilnehmern angeschafft werden, die Förderung pro Fahrzeug liegt bei 12 % des Verkaufspreises bzw. max. 3.500 Euro. "Der Elektromobilität gehört die Zukunft und daher müssen wir jetzt Anreize schaffen, um Elektrofahrzeuge leistbar und attraktiv zu machen", so Landeshauptmann Dörfler. Das PPP-Modell wird im Rahmen des EU-Projektes CEMOBIL abgewickelt und soll insgesamt eine jährliche CO2-Einsparung von 130 Tonnen mit sich bringen. Lebensland Kärnten stellt für die Förderung der e-Fahrzeuge sowie der Beteiligung am Bürgerkraftwerk bzw. der Errichtung einer Einzelanlage 400.000 Euro als Fördermittel zur Verfügung, um den Ausbau von Elektromobilität und nachhaltigen Energiequellen in Kärnten konsequent voranzutreiben.

Zwtl:"Grüner" Strom für saubere Mobilität

Neben der Förderung für das Elektrofahrzeug wird auch die daran gekoppelte PV-Anlage mit 3.125 Euro gefördert. Der E-Fahrzeugbesitzer hat die Möglichkeit sich entweder am Bürgerkraftwerk zu beteiligen oder eine eigene 3,5 kWp starke Anlage (Kosten ca. 10.000-12.000 Euro) zu errichten. Das PV-Kraftwerk wird über ein sale & lease back-Modell realisiert, d.h. der Bürger beteiligt sich für 13 Jahre bei einer Rendite von jährlich 3 %. Die Kosten für die Module liegen bei 8.155 Euro, abzüglich der Landesförderung zahlt der Bürger nur 5.030 Euro. Mit der Errichtung des Bürgerkraftwerks Klagenfurt-Viktring kann in Kürze begonnen werden, da es bereits von den Behörden bewilligt wurde.

Für Dr. Albert Kreiner, Leiter Abteilung 7 - Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur, profitieren von dem Förderpaket nicht nur die E-Autobesitzer sondern vor allem die Umwelt. "Nachhaltige Elektromobilität setzt Strom aus erneuerbaren Energiequellen voraus und genau darum geht es im PPP-Modell. Jeder Fahrer bezieht für sein Elektroauto sauberen Strom, den er selbst produziert hat. Damit macht man sich als E-Autofahrer einerseits unabhängig von steigenden Spritpreisen und andererseits setzt man ein Zeichen für den Umweltschutz", so Kreiner.

Das Förderprogramm beinhaltet außerdem eine Lebensland Kärnten-Wallbox Ladestation für jedes geförderte Fahrzeug und den kostenlosen Strombezug an allen Lebensland Kärnten-Ladestationen. Mit der Landesförderung für E-Fahrzeug und PV-Anlage, dem Gratis-Strom und der Gratis-Wallbox sowie dem Flottenrabatt kostet ein Elektromobil somit gleich viel wie ein herkömmliches Fahrzeug.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

  Rückfragehinweis:
  Bei Fragen zum PPP-Modell wenden Sie sich bitte an die IPAK - International Project Management Agency Klagenfurt on Lake Wörthersee GmbH. Telefon: 0463/537-4882, E-Mail: ipak@klagenfurt.at.


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/12639/aom

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OTS0153 2013-02-21/11:46

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