EH-Line übersiedelt nach Roppen

Aus Elektrotrieb

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In der jüngsten Ausgabe der tiroler Tageszeitung wird über Manfred Santer, LH-Line (Elektroautoerzeuger), berichtet, der seine Firmenzentrale nun nach Roppen übersiedelt:

Unter dem Firmennamen EH-Line im oberösterreichischen Mauthausen werden Elektrofahrzeuge aller Art, beginnend vom Roller über Rasenmäher und Fahrrad bis hin zum kommunalen Auto produziert.

Heuer wurde die EH-Line-Kommandozentrale nach Roppen verlegt, wo sich seitdem Manuel Santer um die Belange des Zukunftsmarktes kümmert. An Ideen und Managementtalent mangelt es auch dem Junior nicht. So konnte dieser bereits vier E-Bikes publikumswirksam an FIA-Präsident Jean Todt verkaufen, der derzeit eine Formel E für rein mit Elektroantrieb versehene, bis zu 250 Stundenkilometer schnelle Rennautos propagiert. Aktuell versucht Santer jun., auch Fürst Albert dafür zu gewinnen, Monaco mit trendigen Elektrofahrzeugen auszustatten.

In heimischen Gefilden größter Abnehmer von E-Bikes ist derzeit das Verleihnetz im Ötztal, wo 100 EH-Line-Geräte unterwegs sind. „Wir wollen generell der Mobilität im Nahverkehr einen entscheidenden Impuls verleihen", meinen Vater und Sohn Santer unisono. Dass dabei, wie von MS-Design bei Autos praktiziert, auch bei E-Mobilen auf die Optik besonderer Wert gelegt wird, versteht sich.

Die EH-Line beschäftigt mittlerweile rund 25 Personen in ganz Österreich. In Roppen befindet sich zum einen die Verwaltungszentrale, zum anderen werden laut MS-Design-Sprecher Michael Peitner die „Premium-Produkte" hergestellt. Denn ähnlich wie in der Automobilherstellung gibt es auch im Bereich der E-Mobilität Zulieferer. In Österreich umfasst das Netz der Ötztaler Produktpalette rund 20 Händler. Europaweit vertreiben an die 75 Geschäfte die EH-Line.

Stolz ist man in Roppen vor allem auch deshalb, weil man beim weltgrößten E-Bike-Test kürzlich die höchste Bewertung eingefahren hat, heißt es in der Tiroler Tageszeitung.

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