D: Weitere Studie zur E-Mobilität

Aus Elektrotrieb

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In der jüngsten Ausgabe des "Tagesspiegels" wird über eine weitere Studie zur E-Mobilität berichtet. In dieser wird ein Rückgang der Förderungen weltweit geortet und E-Carsharing soll bei Männern besonders beliebt sein. Deutschland soll auch als Standort für Elektromobilität aufholen.

Der Index vergleicht die Wettbewerbsposition der sieben führenden Automobilnationen in der E-Mobilität: Deutschland, Frankreich, Italien, USA, Japan, China und Südkorea. Am kommenden Montag und Dienstag zieht die Bundesregierung zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft und Forschung eine Zwischenbilanz der Entwicklung auf einem E-Mobilitäts-Kongress in Berlin. Am besten schneidet Deutschland der Studie zufolge im Bereich Technologie ab, der den Entwicklungsstand der Fahrzeuge sowie die Unterstützung der Fahrzeugentwicklung durch nationale Förderprogramme untersucht. Hinter Südkorea und vor Frankreich bieten der Studie zufolge deutsche Hersteller das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei ihren E- und Hybridautos. Die meisten kommen aber erst in einigen Monaten auf den Markt.

Als geeignete Form der Kundengewinnung hat sich das Elektro-Carsharing erwiesen. Solche E-Fahrzeuge kommen einer Studie zufolge vor allem bei männlichen Verbrauchern an, die gut ausgebildet sind, ein vergleichsweise hohes Einkommen haben, aufgeschlossen sind für Innovations-, Technologie- und Umweltthemen sowie Mobilitätsdienstleistungen aller Art. Auch die Nutzer von öffentlichen Verkehrsträgern und Fahrrädern interessieren sich besonders für Carsharing-Elektroautos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Infas und des Berliner Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) unter 2400 Carsharing-Nutzern, 379 davon aus Berlin, heißt es weiter.

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