BMVIT fördert Schnellladestationen an der Dreiländerachse

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OTS0046 5 WI 0527 NVM0002 XI Di, 19.Feb 2013

Innovationen/Bures/Technologie/Verkehr/E-Mobilität

E-Mobilität: BMVIT fördert Schnellladestationen entlang der Dreiländerachse

Utl.: München - Wien - Bratislava werden e-mobil verbunden - Verbund als Koordinator eines internationalen Projektkonsortiums =

Wien (OTS/BMVIT) - Das BMVIT will der E-Mobilität als Teil eines effizienten und umweltfreundlichen Gesamtverkehrssystems zum Durchbruch verhelfen - und setzt dabei an zwei Hebeln an: Einerseits wird die Forschung und Entwicklung an Batterie und alternativen Antrieben unterstützt und andererseits der Aufbau der notwendigen Infrastruktur forciert. "E-Mobilität muss leistbar und praktisch sein", so Infrastrukturministerin Doris Bures, "nur wenn den Nutzerinnen und Nutzern entsprechende Ladestationen, ein bequemer Zugang und intelligente Routingsysteme zur Verfügung stehen, wird E-Mobilität an Fahrt gewinnen". ****

Genau hier setzt das neue Projekt "Crossing Borders" an. Unter Leitung von VERBUND werden Siemens, das Austrian Institute of Technologie (AIT), der deutsche Energieversorger E.ON, der slowakische Energieversorger Západoslovenská u.a. hochqualitative Dienstleistungen entlang der Dreiländerachse Deutschland - Österreich - Slowakei aufbauen und damit einige der aktivsten E-Mobiliätsregionen (München, Salzburg, Wien, Bratislava) miteinander verbinden. Crossing Borders wird vom BMVIT über den Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms "Leuchttürme der Elektromobilität" mit 2,9 Mio. Euro gefördert.

Zwtl.: VERBUND-Vorstandsvorsitzender Anzengruber erwartet Wachstumsimpulse für alle Marktteilnehmer

"Die grenzüberschreitende Vernetzung der Elektromobilität mit starken Partnern im Herzen Europas ist nur ein logischer weiterer Schritt in Richtung Erreichung der Klimaziele und Unabhängigkeit von Ölimporten. Wir bauen auf den Erkenntnissen aus den bisherigen Leuchtturmprojekten auf und erwarten uns davon auch kräftige Wachstumsimpulse für alle Marktteilnehmer", so Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender VERBUND. "Besonders freuen wir uns über grenzüberschreitende Kooperation mit E.ON."

Konkret sollen - aufbauend auf den Erkenntnissen der Leuchtturmprojekte EMPORA - rund 30 Schnellladestationen errichtet werden. Und zwar eingebettet in ein intelligentes Netzwerk: grenzüberschreitendes Roaming soll ein nahtloses Service für die KundInnen ermöglichen, ein grenzüberschreitend nutzbarer intermodaler Routingplaner soll energieeffizientes Fahren fördern, ein Anreizsystem soll testen, welche Bonifikationen eine nachhaltige Verhaltensänderung im Mobilitätsverhalten bewirken. Die Forschungs-und Entwicklungsarbeiten werden gemeinsam mit innovativen österreichischen KMUs und dem französischen Forschungsinstitut IFSTTAR bearbeitet.

Die Nutzungsdaten werden begleitend vom AIT ausgewertet, um Rückschlüsse auf die Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer auf Service und Standorte zu erhalten. Das Endergebnis des Projekts "Crossing Borders" soll im Jahr 2015 eine deutlich sichtbare, grenzüberschreitende Infrastruktur für E-Mobilität mit nutzerfreundlichen Services sein und Aufschluss über Nutzerverhalten und Nutzererwartungen geben.

Zwtl.: Entwurf für EU-Richtlinie zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur liegt vor

Die Zusammenarbeit von Partnern aus vier Ländern soll Dynamik in die europäischen Bemühungen um CO2-Reduktion und Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bringen. Ganz aktuell wird eine EU-Richtlinie ausgearbeitet, die die Mitgliedstaaten zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für alternative Kraftstoffe verpflichten wird - mit einheitlichen technischen Standards.

Verkehrsministerin Bures begrüßt grundsätzlich die europäische Initiative zur Forcierung eines umweltfreundlichen europäischen Mobilitätssystems. Österreich werde sich mit seinen eingehenden Erfahrungen in diesem Bereich intensiv in die Ausgestaltung der Richtlinie einbringen. Mit konkreten Projekten und Initiativen wie "Crossing Borders" und dem diesen Initiativen zugrundeliegenden Umsetzungsplan E-Mobilität verfüge Österreich bereits über eine akkordierte nationale Strategie. Der Umsetzungsplan sieht neben kurzfristigen Informations- und Vernetzungstätigkeiten mittelfristig die Finanzierung und Umsetzung von Pilotprojekten und den Aufbau von Ladeinfrastruktur vor. Langfristig werden so die Voraussetzungen geschaffen, dass E-Mobilität ein selbstverständlicher Bestandteil des Mobilitätssystems wird. (Schluss)

  Rückfragehinweis:
  Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
  Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
  mailto:marianne.lackner@bmvit.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/47/aom

      • OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0046 2013-02-19/09:47

190947 Feb 13

OTS0117 5 WI 0298 KEF0001 CI Di, 19.Feb 2013

Transport/Energiequellen/Klima/Strom/EU/Umwelt/Alternativen

Leuchttürme E-Mobilität überschreiten Grenzen =

Wien (OTS) - Klima- und Energiefonds fördert "Crossing Borders" mit 2,86 Mio. Euro - Bures: "Österreich Vorreiter in der Europäischen Union" - Vogel: "Internationales Konsortium überzeugt Jury"

Das Präsidium des Klima- und Energiefonds hat die Förderung des E-Mobilitäts-Projekt "Crossing Borders" entschieden. Insgesamt 2,86 Millionen Euro stehen für die Entwicklung grenzüberschreitender E-Mobilitäts-Services zur Verfügung. Sie bereiten Österreich auf zukünftige EU-Standards vor. "E-Mobilität muss leistbar und praktisch sein", so Infrastrukturministerin Doris Bures, "nur wenn den Nutzerinnen und Nutzern entsprechende Ladestationen, ein bequemer Zugang und intelligente Routingsysteme zur Verfügung stehen, wird E-Mobilität an Fahrt gewinnen".

Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem Richtlinienentwurf zur Forcierung von Lademöglichkeiten bei alternativen Antrieben, dessen Umsetzung in den Ländern der Europäischen Union in den nächsten Jahren erwartet wird. Das Leuchtturmprojekt "Crossing Borders", mit 2,86 Millionen Euro gefördert vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programmes "Leuchttürme der E-Mobilität - 4. Ausschreibung" und einem Gesamtprojektvolumen von 5,18 Millionen Euro beschäftigt sich bereits heute mit der Entwicklung und Demonstration von grenzüberschreitenden, interoperablen Services für Elektromobilität. Klima- und Energiefonds- Geschäftsführerin Theresia Vogel: "Damit bietet das aus internationalen Partnern bestehende Projekt eine hohe internationale Sichtbarkeit für österreichische Entwicklungen. Gerade die internationale Zusammensetzung des Projektteams garantiert die optimale Verbindung europäischen know-hows. Dadurch ist sichergestellt das österreichische Unternehmen bei der Entwicklung eines länderübergreifenden E-Mobilitätskorridors von Bratislava bis nach Deutschland maßgeblich beteiligt sind. "

Zwtl.: Entwicklung und Demonstration

"Crossing Borders" verbindet existierende und zukünftige Projekte und Entwicklungsergebnisse im Bereich Elektromobilität: Ein grenzüberschreitendes Netzwerk von Schnellladestationen, ein intelligentes Zugangs- und Abrechnungssystem und ein System für interoperables, intermodales Routing werden in Kooperation mit Partnern aus Österreich, Deutschland und der Slowakei aufgebaut. Während einer Betriebsphase werden Nutzungsdaten aller Art gesammelt und erlauben die erstmalige Verifizierung von zugrunde liegenden Arbeitshypothesen.

  Rückfragehinweis:
  Mag. Katja Hoyer
  Tel.: +43/1/585 03 90-23
  mailto:presse@klimafonds.gv.at
  www.klimafonds.gv.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6046/aom

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OTS0117 2013-02-19/11:40

191140 Feb 13

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