300 Forschungspraktika für Schüler in E-Mobilitätsbranche

Aus Elektrotrieb

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Die Welt der Forschung können Schüler im kommenden Sommer im Rahmen eines Ferialpraktikums kennenlernen. Das Infrastrukturministerium fördert heuer 1.500 Praktikumsplätze für Schüler in innovativen Unternehmen und Institutionen. Angesichts des großen Fachkräftebedarfs der Branche sind 300 davon im Bereich E-Mobilitätsforschung reserviert. Zusätzlich werden 300 Forschungspraktikaplätze für Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen gefördert, heißt es in einer Aussendung des Ministeriums.

Das Ministerium will mit den Forschungspraktika "mehr junge Menschen mit der Welt der Forschung vertraut machen und ihnen den Weg zu gut bezahlten und interessanten Berufen ebnen“, so Innovationsministerin Doris Bures (S) in einer Aussendung. Dass Forschung und Innovation durchaus neue Jobs schaffen, zeigt eine Studie u.a. des Austrian Institute of Technology (AIT): Demnach benötigen im Bereich Elektromobilität engagierte Unternehmen in den nächsten Jahren 2.500 zusätzliche Fachkräfte. Mit den 300 für die E-Mobilitätsbranche reservierten Praktikaplätzen soll der Einstieg junger Menschen in diesen Bereich gefördert werden.

Weil Frauen in Forschung und Entwicklung nach wie vor in der Minderheit sind, gibt es heuer wieder für Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen 300 Praktikumsplätze. Gefördert vom Infrastrukturministerium sind die Studentinnen zwischen einem und sechs Monaten in einem Innovativen Unternehmen tätig und erhalten pro Monat mindestens 1.400 Euro brutto. Die Schüler bekommen mindestens 700 Euro brutto für ihr Praktikum. Unternehmer können ihre Praktika-Angebote noch bis 28. Juni melden.

Weitere Infos unter www.praktikaboerse.com oder www.ffg.at/femtech-praktika
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